Tennisellenbogen


Der Tennisellenbogen oder Tennisarm ist eine Sehnenansatzerkrankung. Wenn Sie Ihre Streckermuskeln des Unterarms, die mit dem Ellenbogengelenk verbunden sind, chronisch überlasten, meldet sich der Ellenbogen schmerzhaft zu Wort. In den Sehnenansätzen entstehen Mikrorisse, die zu entzündlichen Reaktionen führen: Schmerzen, Schwellungen und Rötungen. Neben Tennisspielen (mit falscher Technik) können alle langanhaltenden, einseitig belastenden Tätigkeiten (zum Beispiel Malerarbeiten oder Tastaturbedienung) einen Tennisellenbogen verursachen. Typisch ist ein Druckschmerz an der Außenseite des Oberarms. Die Schmerzen werden durch Beanspruchung ausgelöst oder verstärkt. 

Massage, Reizstrom, Stoßwellen oder Ultraschall helfen

Die Ärzte unserer Hiltruper chirurgisch-orthopädischen Gemeinschaftspraxis sind erfahrene Praktiker. Dr. Dirk Ostendorf und Dr. Mathias Hellwig untersuchen Ihren schmerzenden Ellenbogen mit sicherem Blick. Typisch für den Tennisellenbogen ist ein stechender Schmerz, wenn Druck auf den Sehnenansatz der Streckmuskeln ausgeübt wird. Dieser Schmerz geht bei Injektion eines lokalen Betäubungsmittels deutlich zurück. Mit digitalem Röntgen und Ultraschall können unsere Fachärzte andere Ursachen differentialdiagnostisch ausschließen. Die Therapie des Tennisellenbogens erfolgt in erster Linie konservativ. Erste Maßnahme ist die Ruhigstellung, eventuell einhergehend mit der Kühlung des gereizten Gewebes und der Gabe von Schmerzmitteln. Massage, Reizstrom, Stoßwellen oder Ultraschall, später auch Wärme können Schmerzen lindern und die Muskulatur entspannen. Nach Abklingen der akuten Symptome hilft Ihnen die Physiotherapie, Beweglichkeit und Kraftentfaltung des betroffenen Armes wiederherzustellen. Selten wird hier eine Operationsindikation gestellt.

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